Mini GmbH - Businessplan - Geschäftsidee

5. Januar 2011

Rückstellungen

Abgelegt unter: Lexikon — Tags:, — JG @ 13:26

Als Rückstellungen werden alle Verpflichtungen bezeichnet die in ihrer Höhe und Fälligkeit zum Zeitpunkt der Erstellung von dem Jahresabschluss noch ungewiss sind. Es besteht für ungewisse Verbindlichkeiten, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtungen erbracht werden, gemäß § 249 HGB eine Passivierungspflicht.

Darüber hinaus sind unterlassene Instandhaltungen, die innerhalb von 3 Monaten nach dem Bilanzstichtag zu erbringen sind und  Abraumbeseitigungen für das  Folgegeschäftsjahres als Aufwandsrückstellungen zu passivieren. Ein Wahlrecht zum Ansatz im Jahresabschluss besteht gemäß § 249 HGB für unterlassene Instandhaltungen die innerhalb von 4 bis 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag zu erfolgen haben sowie für alle anderen Aufwandsrückstellungen die hinsichtlich ihres Eintretens sicher, aber hinsichtlich der Höhe unbestimmt sind. Ob Rückstellungen im Rahmen des Geschäftszwecks nach einer Existenzgründung wahrscheinlich gebildet werden müssen sollte bereits bei der Erstellung von dem Businessplan Existenzgründung Berücksichtigung finden.

Unterschiede bestehen hinsichtlich der Bilanzierung von Rückstellungen dem Grunde und der Höhe nach zwischen US-GAAP/IAS und dem HGB. Gemäß HGB sind Rückstellungen unter Anwendung des Vorsichtsprinzips mit dem Wert anzusetzen, der aus vernünftiger kaufmännischer Beurteilung als notwendig erachtet wird. Hingegen ist für Rückstellungen nach US-GAAP und IAS grundsätzlich der wahrscheinlichste Betrag anzusetzen.

Veröffentlichte Beiträge im November & Dezember 2010

Abgelegt unter: Allgemein — JG @ 13:21

Im Folgenden erfolgt eine Zusammenfassung aller veröffentlichten Artikel zu wichtigen Business-Begriffen die im November und Dezember 2010 veröffentlicht wurden.

Im Rahmen von dem Rechnungswesen erfolgt die systematische Erfassung, Überwachung und Verdichtung aller im Rahmen des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses anfallenden Geld- und Leistungsströmen. Das Rechnungswesen kann dabei in das interne und externe Rechnungswesen unterteilt werden. Wie die Umsetzung von dem Rechnungswesen im Detail zu erfolgen hat stellt der Beitrag zum Rechnungswesen in kompakter Form dar.

Das Rechtsgebiet welches die Beziehungen von rechtlich gleichgestellten Rechtssubjekten untereinander regelt, wird als Privatrecht bezeichnet. Die Gleichstellung der Rechtssubjekte garantiert dabei dem Käufer und Verkäufer die gleichen rechtlichen Möglichkeiten.In welchem Umfang Gestaltungsmöglichkeiten durch das Privatrecht geregelt sind wird im Beitrag aufgezeigt.

Der außerbörsliche Handel in Form von finanziellen Transaktionen zwischen verschiedenen Teilnehmern am Finanzmarkt wird als OTC Handel bezeichnet. Der mit Telefonhandel zu übersetzende OTC Handel geht auf  den früher telefonisch erfolgten außerbörslichen Handel zurück – Heute erfolgt dieser nahezu ausschließlich in elektronischer Form. Welche Formen von dem OTC Handel zu unterscheiden sind erklärt der entsprechende Beitrag in verständlicher Form.

Die Nichtveranlagungsbescheinigung kann auf Antrag für Unternehmen oder natürliche Personen ausgestellt werden, die aufgrund nur geringer Einnahmen voraussichtlich keine Einkommenssteuer zu zahlen haben. Anspruchsgruppen natürlicher Personen stellen vorrangig Studenten, teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer und Rentner dar. Welche Gründe eine Nichtveranlagung hinreichend begründen wird aus dem Beitrag zur Nichtveranlagungsbescheinigung ersichtlich.

In Form von dem Mindestlohn wird gesetzlich ein kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt, welches verbindlich für Arbeitgeber ist, definiert. Der Mindestlohn kann explizit gesetzlich und tarifvertraglich oder implizit durch ein Lohnwucherverbot  festgelegt werden bzw. sich ergeben. Welche Anwendungsfelder für den Mindestlohn existieren zeigt der Artikel zum Mindestlohn auf.

14. Dezember 2010

Rechnungswesen

Abgelegt unter: Lexikon — Tags:, — JG @ 13:58

Im Rahmen von dem Rechnungswesen erfolgt die systematische Erfassung, Überwachung und Verdichtung aller im Rahmen des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses anfallenden Geld- und Leistungsströmen. Das Rechnungswesen kann dabei in das interne und externe Rechnungswesen unterteilt werden.

Über das externe Rechnungswesen wird der Rechenschaftspflicht eines Unternehmens wie der Mini GmbH gegenüber Ämtern, Kreditinstituten und Kostenträgern im Gesundheitswesen Folge geleistet. Das interne Rechnungswesen dient als Grundlage zur Steuerung und Planung eines Unternehmens über die Bereitstellung relevanter Daten. Neben diesen Teilbereichen des Rechnungswesens werden ferner die betriebswirtschaftliche Statistik und Vergleichsrechnung  und die Planungsrechnung zu dem Rechnungswesen gezählt. Als zentrale rechtliche Grundlage des Rechnungswesens fungiert das Handelsgesetzbuch mit den Vorschriften des §§ 238 ff HGB. Darüber hinaus werden bestimmte Empfehlungen zur Durchführung des Rechnungswesens durch das DRSC gegeben.

Die Umsetzung der Planungsrechnung erfolgt über diverse Vorschaurechnungen die betriebsbezogene bzw. unternehmensrelevante Sachverhalte unter Nutzung betriebswirtschaftlicher Methoden. Als eine Art Benchmark werden zwischenbetriebliche Vergleiche in bestimmten Abständen im Rahmen der Vergleichsrechnung durchgeführt. Unternehmensintern  können Soll-Ist-Vergleiche, Verfahrensvergleiche oder Zeitvergleiche durchgeführt werden.

8. Dezember 2010

Privatrecht

Abgelegt unter: Lexikon — Tags: — JG @ 13:45

Das Rechtsgebiet welches die Beziehungen von rechtlich gleichgestellten Rechtssubjekten untereinander regelt, wird als Privatrecht bezeichnet. Die Gleichstellung der Rechtssubjekte garantiert dabei dem Käufer und Verkäufer die gleichen rechtlichen Möglichkeiten. Es werden im Rahmen des Privatrechts Rechtsverhältnisse zwischen Privatpersonen oder juristischen Personen geregelt. Zum Privatrecht zählt auch das Strafrecht. Durch das Privatrecht ist das Recht einer einzelnen Privatperson legitimiert mit Anderen eine Rechtsbeziehung einzugehen, wobei dabei verschiedene Einschränkungen gelten.

Im Rahmen des Privatrechts stellt der privatrechtliche Vertrag Gestaltungsmittel dar. Als Sonderprivatrecht gelten das Handelsrecht, das Arbeitsrecht und weitere Sonderprivatrechtsbereiche wie das Mietrecht oder Wertpapierrecht. Die Vorschriften des Handelsrechts sind für Gründer die ihren Businessplan Arbeitsagentur umsetzen  verpflichtend.

Aufgrund des überwiegend dispositiven Charakters des Privatrechts haben die Rechtsubjekte einen Gestaltungsraum mit Rahmenbedingungen für individuelle Lösungen.
Über das internationale Privatrecht werden privatrechtliche Fälle mit Auslandsbezug insbesondere über Kollisionsnormen hinsichtlich der Zuständigkeit geregelt. Stehen den nationalen privatrechtlichen Regelungen völkerrechtliche Regelungen voran, sind diese verpflichtend.

1. Dezember 2010

OTC Handel

Abgelegt unter: Lexikon — Tags:, — JG @ 18:03

Der außerbörsliche Handel in Form von finanziellen Transaktionen zwischen verschiedenen Teilnehmern am Finanzmarkt wird als OTC Handel bezeichnet. Der mit Telefonhandel zu übersetzende OTC Handel geht auf  den früher telefonisch erfolgten außerbörslichen Handel zurück – Heute erfolgt dieser nahezu ausschließlich in elektronischer Form.

Die Vorteile des OTC Handels liegen in der Möglichkeit die Börsengebühren einsparen zu können, individuelle Modifikationen von Produkten zu handeln, eine erhöhte Transaktionsgeschwindigkeit gegenüber dem Börsenhandel zu realisieren und aufgrund der Flexibilität schnelle Produktinnovationen zu ermöglichen. Nachteilig gestalten sich die begrenzte Kontrolle und Aufsicht, etwaige fehlende Referenzmärkte, die begrenzte Möglichkeit Limit-Orders zu setzen und die teilweise geringere Liquidität auf dem Geschäftskonto gegenüber dem Börsenhandel.

Der OTC Handel kann in drei verschiedenen Formen erfolgen. Möglich ist es den OTC Handel für börsennotierte Wertpapiere, Finanzderivate und nicht zum Börsenhandel zugelassene Wertpapiere durchzuführen. Der Handel von börsennotierten Wertpapieren erfolgt in der Regel in Form des OTC Handels wenn die Handelspartner die Transaktion nicht Publik machen wollen. Aufgrund der Tatsache, dass an der Börse nur standardisierte Produkte gehandelt werden, werden Produkte die beispielsweise eine Risikosicherung enthalten, außerbörslich in Form von dem OTC Handel gehandelt.

25. November 2010

Nichtveranlagungsbescheinigung

Abgelegt unter: Lexikon — Tags: — JG @ 18:48

Die Nichtveranlagungsbescheinigung kann auf Antrag für Unternehmen oder natürlichen Personen ausgestellt werden, die aufgrund nur geringer Einnahmen voraussichtlich keine Einkommenssteuer zu zahlen haben. Anspruchsgruppen natürlicher Personen stellen vorrangig Studenten, teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer und Rentner dar.

Gründe für die Beantragung einer Nichtveranlagungsbescheinigung stellen bei Unternehmen wie beispielsweise einer Unternehmergesellschaft die Verwaltung von Fondsvermögen dar, welches steuerfrei bis zur Ausschüttung bleibt. Die Beantragung der Nichtveranlagungsbescheinigung hat bei dem zuständigen Finanzamt zu erfolgen. Die ausgestellte Bescheinigung behält ihre Gültigkeit für drei Jahre. Prinzipiell lohnt sich die Beantragung wenn Kapitalerträge größer sind als der Sparerfreibetrag und gleichzeitig weitere Freibeträge durch sonstige Einkünfte nicht ausgeschöpft werden können.

Eine Rückgabe der Bescheinigung ist notwendig wenn die Voraussetzungen gemäß 44a EStG nicht mehr zutreffen oder das Finanzamt dies fordert. Nach Rückgabe der Nichtveranlagungsbescheinigung an das Finanzamt erlischt gemäß § 43 EStG die Befreiung vom Steuerabzug für die Kreditinstitute.

Es können drei verschiedene Nichtveranlagungsbescheinigungen unterschieden werden. Die Bescheinigung mit der Bezeichnung NV-Art 01 A wird natürlichen Personen ausgestellt, die für die Veranlagung der Einkommenssteuer nicht in Betracht kommen. Als Bescheinigung über die steuerliche Zuordnung einer Körperschaft stellt das Finanzamt die Bescheinigung NV-Art 02 A aus. Für unbeschränkt steuerpflichtige und nicht steuerbefreite Körperschaften, Vermögensmassen und Personenvereinigung wird die Bescheinigung NV-Art 03 A durch das Finanzamt ausgestellt.

19. November 2010

Mindestlohn

Abgelegt unter: Lexikon — Tags: — JG @ 12:21

In Form von dem Mindestlohn wird gesetzlich ein kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt, welches verbindlich für Arbeitgeber ist, definiert. Der Mindestlohn kann explizit gesetzlich und tarifvertraglich oder implizit durch ein Lohnwucherverbot  festgelegt werden bzw. sich ergeben.

Angewendet werden kann der Mindestlohn auf Stundensätze oder Monatslöhne im Rahmen einer Vollzeitbeschäftigung beziehen. Zu unterscheiden sind national, regional und branchenspezifisch gültig Mindestlöhne. Gerade für junge Unternehmen die ihre Existenzgründung gerade erst vollzogen haben, stellt der Mindestlohn eventuell eine besondere finanzielle Belastung dar. Deshalb ist schon bei der Standortwahl des Unternehmens der regionale Mindestlohn in die Finanzierungsplanung von dem Geschäftsplan einzubeziehen.

Die Sinnhaftigkeit von dem Mindestlohn wird in Bezug auf den sozialen und arbeitsmarktpolitischen Einfluss unterschiedlich eingeschätzt. Argumente für die Festlegung von dem Mindestlohn ist die allgemeine Verbesserung der Einkommen im Niedriglohnsektor was zu einer Erhöhung der Lebensqualität in diesem Bereich führt. Nachteilig gestaltet sich die Gefahr durch den Mindestlohn Arbeitsplätze aufgrund von Abwanderungen in Niedriglohnländer zu verlieren. Nach überwiegender Ansicht hat die Gestaltung der Höhe von dem Mindestlohn in Abhängigkeit zum allgemeinen Lohnniveau einen entscheidenden Einfluss auf Wirkung von dem Mindestlohn.

Zusammenfassung der veröffentlichten Artikel im Oktober 2010

Abgelegt unter: Allgemein — JG @ 12:18

Als Investitionsstau wird der Zustand bezeichnet indem über einen längeren Zeitraum keine Erweiterungs- und Erhaltungsinvestitionen getätigt werden die allerdings zur Substanzerhaltung bereits im Unternehmen befindlicher Investitionsobjekte oder im Zuge des technischen Fortschritts zwingend notwendig sind. Welche Gründe für die Entstehung von dem Investitionsstau existieren schildert der entsprechende Beitrag zum Investitionsstau.

Die Kapitalwertmethode stellt ein Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung dar, welches den Kapitalwert eines Investitionsobjektes durch Diskontierung der Summe aller Ein- und Auszahlungen mit einem festen Kalkulationszinsfuß ermittelt. In welchen Bereichen die Kapitalwertmethode angewendet wird, wird im Beitrag zur Kapitalwertmethode dargelegt.

Unter einem Konzern versteht man den Zusammenschluss mehrerer rechtlich und wirtschaftlich selbstständiger Unternehmen unter einer einheitlichen Leitung. Organisatorisch besteht der Konzern aus einer Muttergesellschaft und nachgelagerten Tochterunternehmen. Nach welchen Gesichtspunkten der Konzern gegliedert werden kann, erfahren unsere Leser im Artikel zum Konzern in anschaulicher Form.

Mit einer Kündigung wird die Äußerung einer einseitigen rechtsgestaltenden Willenserklärung bezeichnet, die eine einseitige Beendigung eines Dauerschuldverhältnisses durch Erklärung der Kündigung mit Wirkung für die Zukunft zur Folge hat. Gesetzliche Grundlage der Kündigung ist die garantierte Vertragsfreiheit, laut dieser das Recht besteht geschlossene Verträge wieder zu lösen. Die Einzelheiten werden im Fachbeitrag zur Kündigung in komapakter Form dargestellt.

ls eine Quellensteuer wird die Lohnsteuer auf Einkünfte die aus nichtselbstständiger Arbeit hervorgehen als eine Form der Einkommenssteuer erhoben. Zur Berechnung der Lohnsteuer werden Lohnsteuerklassen verwendet, denen individuelle Steuersätze zugrunde liegen. Welche Pflichten der Arbeitgeber hinsichtlich der Abführung der Lohnsteuer hat, beleuchtet der entsprechende Artikel.

9. November 2010

Lohnsteuer

Abgelegt unter: Lexikon — Tags: — JG @ 11:53

Als eine Quellensteuer wird die Lohnsteuer auf Einkünfte die aus nichtselbstständiger Arbeit hervorgehen als eine Form der Einkommenssteuer erhoben. Zur Berechnung der Lohnsteuer werden Lohnsteuerklassen verwendet, denen individuelle Steuersätze zugrunde liegen.

Auferlegt wird die Lohnsteuer dem Arbeitnehmer, zu berechnen und abzuführen hat diese gemäß § 19 EStG allerdings der Arbeitgeber im Rahmen seiner Selbstständigkeit. Auf Grundlage des geschlossenen Arbeitsverhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer haftet der Arbeitgeber für die korrekte Abführung der Lohnsteuer seines Arbeitnehmers und muss im Zweifelsfall im Sinne des § 38 EStG etwaige Lohnsteueraußenprüfungen gegen sich gelten lassen.

Für die Abführung der Lohnsteuer gilt gemäß § 32a EStG ein Grundfreibetrag von 8004 Euro, ein Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 920 Euro, ein Pauschbetrag für Sonderausgaben sowie eine bruttolohnabhängige Vorsorgepauschale. Der Grundfreibetrag der Lohnsteuer soll sicherstellen, dass für  ein Einkommen, das zur Bestreitung des Existenzminimums gerade ausreichend ist, keine Steuern erhoben werden.  Der Grundfreibetrag wird regelmäßig anhand des Hartz IV Satzes angepasst.

Der Arbeitgeber hat kraft Gesetzes die einbehaltene Lohnsteuer, Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag innerhalb der Frist auf elektronischem Weg anzumelden und abzuführen. Die Anmeldezeiträume zur Lohnsteuer richten sich nach der Höhe der abzuführenden Lohnsteuer. Beträgt die abzuführende Lohnsteuer zwischen 1000 und 4000 Euro ist diese vierteljährlich und bei Beträgen unter 1000 Euro jährlich anzumelden.

3. November 2010

Kündigung

Abgelegt unter: Lexikon — Tags:, — JG @ 11:58

Mit einer Kündigung wird die Äußerung einer einseitigen rechtsgestaltenden Willenserklärung bezeichnet, die eine einseitige Beendigung eines Dauerschuldverhältnisses durch Erklärung der Kündigung mit Wirkung für die Zukunft zur Folge hat. Gesetzliche Grundlage der Kündigung ist die garantierte Vertragsfreiheit, laut dieser das Recht besteht geschlossene Verträge wieder zu lösen.

Das Bestehen eines Dauerschuldverhältnisses als Voraussetzung für eine Kündigung stellt ein Schuldverhältnis auf einen fortlaufenden Leistungsaustausch dar. Möchte ein Arbeitnehmer seine Geschäftsidee verwirklichen muss dieser vor der Existenzgründung sein bisheriges Arbeitsverhältnis kündigen. Der sogenannte Erklärungsinhalt einer Kündigung muss deutlich machen, dass dem die Kündigung aussprechenden bewusst ist, dass diese in der Beendigung des Vertragsverhältnisses mündet und dem Erklärungsempfänger inhaltlich zu verstehen geben, das mit dem Ausspruch der Kündigung der Erklärende das Vertragsverhältnis beenden will.

Die Kündigung ist nicht wiederrufbar und mündet bei Zugang in die unwiderrufliche Beendigung der des Vertrags. Die Kündigung steht unter Empfangsbedürftigkeit und hat demnach dem Kündigungsempfänger zuzugehen um zu gewährleisten, dass dieser Kenntnis von der Kündigung erlangt. Darüber hinaus gilt für die Kündigung die Bedingungsfeindlichkeit, laut der das abhängig machen der Wirksamkeit einer Kündigung von bestimmten Bedingungen unzulässig ist. Laut § 623 BGB bedarf die Kündigung des Arbeitsverhältnisses bzw. eines Mietverhältnisse gem. § 568 BGB der Schriftform. Die Kündigungsfrist beträgt gemäß § 622 BGB  4 Wochen und ist zum 15. oder  zum letzten Tag des Monats zu stellen.

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